Interview mit Philippe Bähler

Was bedeutet für dich Nachhaltigkeit als Student an der BFH?

Nachhaltigkeit bedeutet für mich einen sorgfältigen und durchdachten Umgang mit der Umwelt und Ressourcen aber auch untereinander. Es soll ein Handeln sein, dass auch zukünftigen Generationen erlaubt die Vielseitigkeit der Natur und Kultur so zu erleben, wie ich die Möglichkeit habe.

Empfindest du die Förderung von Engagement und unternehmerisches Handeln für Nachhaltige Entwicklung an der BFH als ausreichend/zufriedenstellend? Wenn nein, wo siehst du Potential?

Es sind sicherlich Schritte in eine Richtung, die mir gefällt. Das Ganze muss sich nun stetig weiter entwickeln und wachsen. Es braucht sicherlich noch Überzeugungsarbeit. Ich habe während des Studiums an der BFH TI nicht viel in Bezug auf nachhaltige Entwicklung im Bereich der Elektronik und Maschinenbau erfahren. Ich konnte aber feststellen, dass man durchaus auf offene Ohren stösst bei den Dozierenden, um solche Inhalte später auch mal im Unterricht aufzugreifen.

Was hat dich dazu bewegt, bei einem Projekt zum Thema Nachhaltigkeit mitzuwirken? Hast du bereits weitere Pläne in diese Richtung?

Ich bin in der Nachhaltigkeitswoche Bern aktiv geworden, weil mich Themen wie der Umgang mit unserer Umwelt und insbesondere der Natur interessiert und nachdenklich stimmt. In diesem Rahmen konnte ich mich mit spezifischen Themen wie Mikroplastik, Energiegewinnung und -verbrauch, Wassernutzung und -verschmutzung näher auseinandersetzen. Ich habe zu Beginn dieses Jahres den Science Slam im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche mitorganisiert und bin an der Planung für eine erneute Durchführung (in welcher Form auch immer) für die NHW 2021 mitbeteiligt.

BFH SUSTAINS wird diesen Herbst lanciert und soll sich weiterentwickeln. Wie wünscht du dir, dass BFH SUSTAINS in Zukunft aussehen könnte?

BFH SUSTAINS soll interdisziplinär sein, den Austausch zwischen Departementen ermöglichen, um Ideen gemeinsam anzugehen und umzusetzen.